Montageanleitung Biberschwanzplatten

MONTAGE DES BIBERSCHWANZDACHES

Vergewissern Sie sich, dass das Unterdach keine Beschädigungen aufweist. Bei einem undichten Dach besteht die Gefahr, dass sich Kondenswasser bildet und ins Gebäude eindringt.

Die Dachlattung wird nun folgendermaßen durchgeführt:
Bei einer Unterlage aus pappenbelegter Holzschalung, dessen Schalbretter mindestens 20 mm stark sind, können Konterlatten von 20 x 25 mm Stärke in ca. 600 mm Abstand aufgenagelt werden. Hierbei können Unebenheiten in der Arbeitsfläche gleich mit ausgeglichen werden. Empfehlenswert ist es, druckimprägniertes Holz zu verarbeiten. Nun nageln Sie Dachlatten von einer Stärke von 38 x 50 mm in ca. 290 mm Abstand fest (siehe nachfolgende Abbildungen).
Bei einer Unterlage aus Holzfaserplatten, die mit einem maximalen Abstand von 1.200 mm über den Dachstuhl montiert wurde, werden Dachlatten mit einer Stärke von 38 x 70 mm ohne Konterlattung aufgenagelt (seihe Abbildung).
Die Endüberlappung bei Standardlängen erfordert eine zusätzliche Latte unter dem Stoß.

Nun befestigen Sie die Rinnenhalter und anschließend die Dachrinne.

Als Nächstes wird das Traufenblech befestigt, wobei ein 10 x 8 mm starkes Dichtungsband auf der Platte angebracht sein sollte. Montiert wird von oben nach unten, indem Sie den Profilen folgen. Achten Sie darauf, dass das Dichtungsband auch bei den Pressen auf der Platte weitergeführt wird.

Die erste Platte wird in der unteren Ecke der Dachfläche angesetzt. Arbeiten Sie bereits hier sehr genau, damit es dann abschließend an der Traufe zu einer geraden Abschlusskante kommt. Sollte sich möglicherweise eine Schräge gebildet haben, so wird der Ortgang diese überdecken. Werden zwei oder mehr Platten zum Belegen der Dachschräge benötigt, ist der Überstand am Dachfirst abzuschneiden.

Die Dachplatten werden im Dachlattensystem montiert, indem man sie jeweils im Profiltal an der Taufe, an jeder Endverbindung und am Dachfirst anschraubt. Außerdem wird die Platte in jedem zweiten Profiltal verschraubt. Man verwende dazu lackierte Selbstbohrschrauben (4,8 x 35 mm). Befestigen Sie im Profiltal immer neben einer Seitenüberlappung. Letztere wird mit einer Überlappungsschraube (4,8 x 20 mm) angeschraubt.

Am Dachfirst wird ein Dichtungsband von 10 x 20 mm auf die Platte aufgebracht, danach werden First und Ortgänge montiert.
Betreten Sie das Dach nur mit weichbesohlten Schuhen und treten Sie mit der ganzen Fußsohle auf. Laufen Sie nur über tragende Latten und mit den Profiltälern.
Werden Abdichtungen von größeren oder schwierigen Dachdurchbrüchen notwendig, kontaktieren Sie einen Fachmann.
Bei kleineren Reparaturen sind bei uns verschiedene Stöße erhältlich.
Zum Abtrennen oder Schneiden von Löchern sind Stichsäge, Blechschere oder Nibblingsmaschine zu verwenden. Schneiden Sie nicht mit einer Trennscheibe, da durch die starke Hitzeentwicklung Verfärbungen entstehen können.
Nach Abschluss der Arbeiten sind Metallrückstände, die durch das Bohren entstanden sind sowie Blechreste von der Dachoberfläche zu entfernen, um späteren Verfärbungen vorzubeugen.
Während der Montage entstandene kleinere Beschädigungen können mit entsprechender Farbe überstrichen werden.