|
Welche Durchbiegung für mein Dach
Dachprofile mit begrenzter Durchbiegung.
(Bild mit Klick)
Durchbiegung L/150 ?
Durchbiegung L/300 ?
Durchbiegung L/500 ?
das könnte Ihnen auch passieren.
Die Durchbiegung wird festgelegt mit dem Verwendungszweck.
Verwendungszweck
1) einfachste Eindeckung als wasserführendes Dachblech L/150
2) statisch tragendes Dachblech mit obenliegender Dämmung und Abdichtung L/300
3) statisch tragendes Blech als Arbeitsbühne L/500.
Je höher die Beanspruchung, je kleiner die Durchbiegung umso größer der Durchbiegungswert
Durchbiegungswert
- 150
ist ein festgelegter Wert, der die Durchbiegungsgrenze bei einem
wasserführenden Dachprofil festlegt und
nicht „unterschritten“ werden darf.
- 300
ist ein festgelegter Wert, der die Durchbiegungsgrenze bei einem statisch
tragenden z. B.: Trapezprofil mit obenliegender Wärmedämmung und Folie/Bitumenbahnen
festlegt und nicht „unterschritten“ werden darf.
- 500 ist ein festgelgter Wert, der die Duchbiegungsgrenze bei einer statisch tragenden Decke z.B.: Trapezprofil nicht unterschritten werden darf.
Die Durchbiegungsgrenze ist die Verhütung zum Knick.
Durchbiegung L/150 bedeutet:
Spannweite
(Lattenabstand in mm) : 150 das Ergebnis ist die maximale Durchbiegung.
Spannweite = von Mitte bis Mitte Auflager (Latten/Balken/Pfetten)
z. B.: Spannweite (Lattenabstand) 1,20mtr.
1.200 mm : 150 = 8,0 mm
Das wäre hier die max. Duchbiegung
.... mehr wäre zu wenig !
Begehbar nach DIN
begehbar - nicht begehbar - begehbar - nicht begehbar ?
Unsere deutschen Gesetze machen auch hier nicht halt
und dennoch, ein Dach sollte immer begehbar sein !
Ein gutes Dach sollte begehbar sein !
alles nur eine Frage der Last, der Spannweite und der Stärke.
Stärke = Blechdicke.
Bei
einer „Profilberechnung“ wird die Blechdicke mit entsprechender Durchbiegung
(hier L/150) mit der zul. Last aus Schnee und Wind berechnet.
Hierbei
unterscheiden wir nach
1.)
nicht begehbar (nur begehbar mit
lastverteilenden Maßnahmen oder
2.)
begehbar (innerhalb der Grenzstützweite ohne weiter Maßnahmen)
Ein Beispiel: gut bedacht, weil gut gedacht.
(Bild mit klick)
Flächenlast mit 1,50
kN/m² Lattenabstand 95 cm geschlossenes Gebäude
Das wirtschaftlichste Profil.
Trapezblech 35/207 Blechdicke mind. 0,63 mm
Wir empfehlen bei Holzkonstruktionen (Balken/Latten/Pfetten)
eine Auflagerbreite von mind. 60 mm.
Nur eine Telefon-Nr. für die Niederlassung Stuttgart und die Zentrale in Bayern
Die Hotline 0700-DACHBLECHE merk ich mir !
Bitte wählen Sie die Buchstaben an Ihrem Telefon:
0700 / D=3 A=2 C=2 H=4 B=2 L=5 E=3 C=2 H=4 E=3
Verlegesystem als 1-Feld, 2-Feld oder Mehrfeldträger ?
Was ist ein 2-Feldträger ?
1-Feldsystem = der Abstand zwischen den Balken A ------ B
2-Feldsystem = der Abstand zwischen den Balken A ------ B ------ C
3-Feldsystem = der Abstand zwischen den Balken A ------ B ------ C ------ D
Als Mehrfeldträger gilt der Abstand zwischen mehr als 3 Balken
Wir empfehlen bei einem Lattenabstand bis 1,0m das Trapezprofil 35/207 Blechdicke 0,63 mm.
Die Befestigung erfolgt immer auf querliegender Unterkonstruktion zum Wasserlauf.
Bei einem Lattenabstand bis 1,0 m und einer Mindestblechdicke von 0,63mm sollte wie folgt geschraubt werden:
"Am 1. und letzten Auflager (Tafelanfang und Tafelende) Befestigung auf jedem Wellenberg, auf den zwischenliegenden Latten/Balken 2 Schrauben je Tafelbreite, davon 1 Schraube immer am Überlappungsstoß."
Achten Sie vor Ihrer Bestellung auf die Blechdicke und auf den statischen Nachweiß.
Wo wird geschraubt: unten im Wasserlauf oder oben am Wellenberg ?
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung !
Temperaturen im Sommer 80° im Winter -20°C und
mit der jeweiligen Materialausdehnung
von Stahl oder Aluminium, ist eine
Tiefpunktbefestigung bei Holz keine optimale Abdichtung
Wir empfehlen:
Hochpunktbefestigung nur mit Orkankalotte !
Unsere Angebote gelten nur solange Material vorhanden ist.
Hinweise zur fachgerechten Anwendung finden sie beim
IFBS (Industrieverband für Bauen mit Stahlblech)
und
in der DIN 18807 und DIN EN 10147.
|